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Unternehmen

Stephen R. Covey fasst in seinem Buch „Der 8.Weg“ die Ergebnisse einer Studie von Harris Interactive bzgl. Unternehmenstrukturen, wenn man sie auf ein Fußballspiel übertragen würde, wie folgt zusammen:

Und wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus?

Sind Sie einer der „Spieler“ und möchten etwas für sich verändern oder ein Geschäftsführer, der seine Mannschaft für einen Mehrwert und für Wachstum begeistern möchte?

Mein Ansatz zur Vitalisierung von Unternehmen und Organisationen, jenseits von Kennzahlen

Auf der Grundlage systemischer und integraler Ansätze reflektieren wir alle Ebenen des Unternehmens im Hinblick auf Prozesse, horizontaler und vertikaler Zusammenarbeit, Führung und Wertschöpfung.

Die gemeinsame Zielsetzung geht dem ganzheitlichen Changeprozess voraus, danach folgt eine angepasste Beratungsarchitektur, die Mitarbeiter und Führung gleichermaßen aktiviert und zu jeder Zeit eine klare Orientierung gewährleistet.

Firmenerfolg ist ein Gemeinschaftsprojekt. So wie ein Fußballspiel; es wird mit der ganzen Mannschaft gewonnen. Das sind weitaus mehr Menschen als nur die sichtbaren Spieler.

Ob Sie einen Veränderungsprozess überhaupt brauchen und wenn, in welcher Form und Intensität:

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Interview mit Dipl.-Soz.-Päd. Ursula Suhre, lebendiges Coaching

Was hat eine Nicht-Betriebswirtschaftlerin in Unternehmen zu suchen?

Das dachte ich auch eine Weile bis eine Unternehmerin auf mich zu kam und sagte „Sie haben mir so unkompliziert und schnell bei meiner Familiensituation geholfen, könnten wir mal zusammen auf meine Firma schauen? Ich glaub da gibt es ähnliche Konflikte, die ich allein nicht gewuppt kriege.“ Das war der Start für mein Unternehmenscoaching.

Was hat Ihre Präsenz denn dort erfolgreich gemacht?

Sie hatte eine gute Geschäftsidee und wuchs atemberaubend schnell. Da war gar keine Zeit an Mitarbeiterführung zu denken. Warum auch, lief ja. Bis sie die 10. Mitarbeiterin einstellte, dann krachte es. Ich unterstützte Sie erst mal mit SOS- Maßnahmen: Überhaupt mal einen geschützten Ort der Ruhe zu erhalten, um sich zu entlasten und dann sprachen wir über Führung, Gruppenleiter einführen, Teams entwickeln usw. Die Mitarbeiter merkten bald, dass sie als GF ruhiger und klarer wurde und ihre Entscheidungen durchdacht und nachhaltig waren. Das brachte Struktur und Orientierung.

Welche weiteren Erfahrungen machen Sie heute zu einem erfolgreichen Unternehmercoach?

Unternehmen sind wie eine große Familie: da gibt es junge Erwachsene, die als mittlere Führungsriege neue Ideen einbringen und Interesse an hochwertiger Aus- und Weiterbildung haben und mit Einfluss nehmen wollen. Da sind die pubertierenden Querdenker, die noch nicht genau wissen, wo sie genau hinwollen, und mit ihren „Dagegen“ Argumenten und unsteten Verhalten jedes Meeting zu einer Herausforderung werden lassen. Auch die Kinder, die wie fleißige Bienen ihre Arbeit tun und meistens mithelfen, die Jüngsten beim Anlernen zu unterstützen, wünschen sich Mitspracherecht und Anerkennung. Und die Eltern wie Geschäftsführer und Macher, hatten zwar eine gute Idee davon, wie sie es zunächst machen wollten, aber mit jedem „Kind“ /Mitarbeiter oder Unternehmenszweig kommen vielfältige neue Aufgaben hinzu.

Wir alle sind in Familien aufgewachsen. Also strukturieren wir auch unsere Unternehmen so. Es ist ein System, das wir gut kennen. Zum Beispiel: Wenn wir selbst GF sind, stellen wir gern mal eine Mitarbeiterin ein, die wie die kleine „Schwester“ ist, schließlich haben wir damals auch schon auf sie aufgepasst. Ob sie heute ins Unternehmen passt, ist eine andere Frage. Oder klären Konflikte, wie wir es zuhause gelernt oder eben oft auch vermieden haben, egal ob es wirksam hilft, die Arbeit voran zu bringen. Oder der Streit mit der älteren Generation, besonders in Familienunternehmen. Er bindet die Energien manchmal so stark, dass der Junior an seinem Erfolg zweifelt.

Was macht uns Geschäftsführer denn wirklich zu einem guten und erfolgreichen „Anführer“?

Wertschätzende Führungskompetenz, die man lernen und für die man sich entscheiden kann.

Unser Überlebenswille von damals hat uns geformt. Als Erwachsener und Führender braucht es deutlich mehr als Prägung: Bewusstsein über die eigenen Zusammenhänge. Auch wenn es vor allem den Männern nicht gefällt, aber 95% unseres Verhaltens ist unbewusst. Deshalb lohnt es sich, Teile davon zur Nutzung zur entdecken, um neue, sinnvolle Entscheidungen zu treffen, für sich selbst und fürs Unternehmen. Das ist einer meiner Ziele beim Einzelcoaching mit GF.

Und wie geht das mit der Führung?

Eine Frage, die ich gern live und individuell mit Interessierten erarbeite, aber eine gute Metapher dafür ist der Paartanz.

Wer tanzen kann - auf der Bühne der Führung - ist klar im Vorteil. Wenn Sie ein Mann sind, lernen Sie Ihre eigenen Schritte zu koordinieren und gleichzeitig die Dame/andere zu führen und sind verantwortlich für die Choreographie/Strategie, wenn Sie eine Frau sind, lernen Sie zu folgen, sprich: gut zu zuhören, was an Impulsen kommt und diese sofort in schwungvolle Bewegung um zu setzen. Beides ist in jedem von uns und zu gleichen Teilen für das Gelingen wichtig.

Führen will gelernt sein, folgen auch.

Auf das Zusammenspiel kommt es an. In Unternehmen am wichtigsten in der Spitze und dann mit der Belegschaft. Dann hört es auf, dass Mitarbeiter z.T. bis zu 60% Ihrer Arbeitszeit mit Frust oder Krankheit vergeuden, wie es immer wieder vom Gallup Institut aus Umfragen bestätigt wird.

Coaching ist ja kein geschützter Begriff. Was macht Ihr Coaching besonders, was ist Ihr USP?

Meine multiprofessionelle Sicht aufs Ganze. Als Pädagogin schaue ich auf Teamdynamik, als Individualpsychologin verstehe ich, wie Mitarbeiter ticken, als Systemikerin stärke ich Ihr Unternehmen, als Coach begleite ich Sie auf Augenhöhe dorthin, wo Sie wirklich hin wollen. Nicht dorthin, wo es Ihnen von außen gesagt wurde.

Meine Stärken sind, Verbindlichkeit, Beharrlichkeit, Tempo und Tiefgang, ich bin ehrlich und prozessanregend, kreativ und lebendig. Und ich kann tanzen!

Wer sind denn Ihre Wunschkunden?

Ich suche Querdenker, Unabhängige und Eigenständige, die selbst in Führung bleiben wollen und eine Begleiterin finden möchten, die wertfrei, deutlich und kreativ mit Ihnen Ihre Ziele, Visionen und Strategien entwickelt und mit Ihnen erarbeitet, wie man das an die Belegschaft kommunizieren kann.

Besonders gern begleite ich Unternehmensnachfolge und Generationswechsel.

Haben Sie noch einen guten Tipp für uns Unternehmer für die Zukunft?

Ich lebe mit 4 jungen Erwachsenen zusammen, wo jeder z.Zt. eine seinen Talenten entsprechende hervorragende Ausbildung macht. Das sind die Führungskräfte von Morgen. Diese sogenannte Generation Y wird nicht mehr nach dem meisten Gehalt fragen, sondern nach Kollegen, mit denen Zusammenarbeit Spaß macht, nach guter Vereinbarkeit von Familie und Beruf, nach interessanten Herausforderungen und Chefs, die Sie wertschätzend unterstützen nicht „erziehen“. Diese Zeit ist vorbei, glauben Sie mir!